Redelisten-Zine

Das Redelisten-Zine lag in den Workshop-Räumen aus.

Neben den Workshops zu dominantem Redeverhalten waren die Zines ebenfalls ein Versuch, beständig und auch innerhalb von Sessions auf die machtvollen Strukturen hinzuweisen, die (Gesprächs)Räume ordnen. Machtstrukturen führen dazu, dass sich einige einfacher, andere viel schwieriger äußern können. Unser Wunsch war es, diese Ordnung zu stören bzw. Anleitungen zum Stören mitzugeben.

Im Zine haben wir verschiedene Vorschläge zur gerechteren Durchführung von Workshops gesammelt und vorgestellt mit Platz für Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge der Teilnehmenden.
Wir haben Grundlagen fürs Diskutieren und einen Text zu dominantem Redeverhalten ins Heft gepackt. Hauptteil des Zines sind dann Vorschläge für Redelisten und für einen gerechteren/ausgeglicheneren Sessionablauf.

Inhalt des Zines

Downloads

Folgende Dateien könnt Ihr hier anschauen und/oder herunterladen:

Das Redelisten-Zine vom GenderCamp 2012 als pdf. Diese Version kann fortlaufend gelesen, dafür aber nicht gefaltet werden.
Redelisten-Zine-Vorlage (pdf)

Die beiden folgenden Links sind Vorlagen für ein gefaltetes Heft (A5) aus A4-Papier, also einfach gefaltet. Vorder- und Rückseite müssen aufeinander kopiert werden.
Redelisten-Zine_Vorderseite (pdf)
Redelisten-Zine_Rueckseite (pdf)

Um den Text bearbeiten oder ändern zu können, hier das Zine als rtf. Wenig Formatierung und keine Handzeichen, die findet Ihr aber auch noch mal auf der entsprechenden Handzeichen-Seite.
Wenn Ihr das Redelisten-Zine für eine eigene Veranstaltung verändern oder einzelne Teile benutzen wollt, dann achtet bitte auf die richtige Wiedergabe der Quellenangaben! Eventuelle Quellenangaben findet Ihr in den einzelnen Abschnitten und am Ende des Zines.
Redelisten-Zine-Vorlage (rtf)

Quellen und Links

Anmerkungen zum Zine von Teilnehmer_innen

An dieser Stelle Danke! für Euren Input. Und sorry, falls Eure Einträge hier nicht auftauchen, dann wurde wahrscheinlich das Zine nicht mehr wiedergefunden.

Anmerkung zur Fishbowl
Ich kenne diese Methode und kann vor Allem Nachteil 1 und 3 bestätigen. Eine Unterbrechung mit Ermutigung derer, die noch nix gesagt haben sowie mit Hinweis auf sehr präsente Beteiligung war hilfreich.

Ansonsten fand ich die Methode interessant und es war tatsächlich so, dass auch sonst eher zurückhaltende Personen in den Innenkreis gegangen sind (was aber auch an der Situation – Abschlußdiskussion – liegen […]).

Weiterführende Idee zur Schriftlichen Sammlung:
Zu einer Frage / Idee / Thema schreiben alle für sich ca. 5 min. etwas auf (Text, Stichworte…).
Danach wird in 3er-Gruppen (oder je nach Teilnehmer_innen-Zahl) kurz diskutiert, um im Anschluss dann in der großen Gruppe weiterzusprechen.
-> Hat den Vorteil, dass Personen die nicht gerne in großen Gruppen sprechen etwas beitragen können, was dann trotzdem (durch andere) in die Runde getragen werden kann.